Aktuelles
Bundesrat Berset geht in die Offensive; andere Re-Aktionen aus Politik & Wirtschaft.
Das Spitalfinanzierungsgesetz kommt in Zürich an die Urne; Privatspitäler wollen klagen.
Der Versicherer hält Tausende Spitalrechnungen wegen der neuen Fallpauschale zurück.
«10vor10» zum Zulassungsverfahren, u.a. mit FASMED-Generalsekretär Melchior Buchs.
DRG
Die geplante, schweizweit einheitliche Einführung von leistungsabhängigen Fallpauschalen im Spitalwesen für Grundversicherte betrifft die MedTech-Branche in vielen Bereichen. Hier finden Sie Auskünfte, Berichte und Stellungnahmen des Verbands zum Thema DRG:
Positionspapier des FASMED zur Abbildung von Medizintechnik-Produkten im SwissDRG-System
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Positionspapier Innovationsfinanzierung
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Positionspapier Finanzierung Anlagenutzungskosten DRG
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Unispitäler fordern Weiterentwicklung der Tarifstruktur
Medienmitteilung der Universitätsspitäler vom 26.4.12
SwissDRG erkennt derzeit nur 60 Prozent der Kosten- und Fallschwereunterschiede. Besonders höhere Kosten bei Patienten mit mehreren Erkrankungen, überdurchschnittlich langen Spitalaufenthalten und höheren Sachkosten für Medikamente und Materialien werden durch die festgesetzten Pauschalen ungenügend vergütet. Mehr
Differenzierungs-Entgelte einführen?
NZZ, 17.4.1
Tarifstruktur muss individuelle Fallschwere- und Kostenunterschiede erkennen. Mehr
Jedes 3. Spital verlangt zu hohe Preise
SF, 31.3.1
Laut Tarifsuisse sind noch immer 37 Prozent aller Spitäler zu teuer. Mehr
Kein Referendum der Ärzteschaft gegen die Datenweitergabe
Medienmitteilung FMH, 10.2.12
Die Konferenz der Kantonalen Ärztegesellschaften KKA hat heute aufgrund einer klärenden Zusicherung von Bundesrat Alain Berset und nach einer Befragung der Mitglieder beschlossen, auf die Ergreifung des Referendums gegen die vom Parlament beschlossene Änderung von Art. 42 Abs. 3bis KVG betreffend Datenweitergabe an die Versicherer zu verzichten. Mehr
Fallpauschalen: noch keine Beschwerden
SR DRS, 8.2.12
Seit Anfang Jahr werden Behandlungen in den Schweizer Akutspitälern mit Fallpauschalen abgerechnet. Die Unsicherheit war gross, ob Patienten nicht zu früh entlassen würden. Die Spitäler entwarnen, die Patientenvertreterin bleibt skeptisch. Mehr
Unmoralische Fallpauschalen?
NZZ, 8.2.12
Das Institut für biomedizinische Ethik der Universität Zürich befragt schweizweit Spitalärzte. Mehr
SwissDRG: Versicherer reichen Beschwerde gegen Kanton ein
NZZonline, 9.1.12
SwissDRG: Versicherer reichen Beschwerde gegen Kanton ein. Mehr
Skepsis bei Ärzten gegenüber DRG
Medienmitteilung FMH, 4.1.12
Laut Begleitstudie der FMH wird weitere Zunahme der Bürokratie in der Medizin befürchtet. Mehr
Fallpauschalen: Firmen zu wenig vorbereitet
Homburg und Partner, Pressemitteilung vom 29.11.11
Dies ergibt die von der Managementberatung Homburg & Partner in Kooperation mit HPS-Healthcare Consulting durchgeführte Online-Befragung bei Schweizer Medizintechnik-, Diagnostik- und Pharmaunternehmen zur den Fallpauschalen bei der Spitalfinanzierung, SwissDRG. Mehr
Gesundheitsdirektoren ergreifen Massnahmen zur Sicherung des Übergangs zur neuen Spitalfinanzierung
Medienmitteilung, GDK, 29.11.11
Aufgrund des öffentlichen Interesses an einer geordneten Einführung der neuen Spitalfinanzierung werden die Kantone in den nächsten Wochen provisorische Tarife festlegen, damit die Spitäler für Behandlungen ab dem 1. Januar 2012 überhaupt Rechnung stellen können. Mehr
Kantone, Spitäler und Versicherer in der Pflicht
NZZ vom 23.11.11
Die Struktur der neuen Spitalfinanzierung steht - die Umsetzung verlangt bis Ende Jahr noch einen grossen Einsatz. Mehr
Spitalfinanzierung: Bundesrat erlässt die nötigen Bestimmungen für die Einführung
Medienmitteilung EDI vom 2.11.11
Im Hinblick auf eine geordnete Einführung der leistungsbezogenen Finanzierung im stationären Bereich auf 1. Januar 2012 (Fallpauschalen gemäss DRG) hat der Bundesrat zusätzliche Verordnungsbestimmungen verabschiedet. Diese regeln die Begleitmassnahmen zur Einführung der Fallpauschalen (Monitoring und Korrekturmassnahmen) sowie die Vergütung der Anlagenutzungskosten im Jahr 2012. Mehr
Neue Spitalfinanzierung: Im Kanton Bern stehen Krankenkassen und Spitäler vor Einigung
Der Bund, 25.10.11
Das Netzwerk der öffentlichen Spitäler des Kantons Bern mit dem Namen «diespitäler.be» und die Krankenkassen Helsana, Sanitas und KPT teilten mit, sie hätten sich auf einen Basispreis für 2012 und 2013 geeinigt. Er wird für die öffentlichen Akutspitäler im Kanton Bern gelten. Mehr
Finanzierung der Ärzteausbildung in den Spitälern vorerst gesichert
NZZ online, 18.10.11
Der Kanton Zürich erhält 2012 über 6 Millionen Franken als Abgeltung für seine Leistungen in der Ausbildung der Ärzte. Das Resultat einer Vereinbarung mit den Ostschweizer Kantonen soll zum Muster für eine schweizweite Lösung werden. Mehr
Demonstration von Ärzte und Pflegepersonal gegen Sparbemühungen
Medienecho Infonlinemed, 24.9.11
Der Stellenabbau in Spitälern führt zu prekären Situationen. Die Assistenz- und Oberärzte in der Schweiz haben genug. Denn im Hinblick auf die neue Spitalfinanzierung wird in zahlreichen Spitälern Personal abgebaut. Mehr
DRG: Medtech-Hersteller müssen reagieren
Finanz und Wirtschaft, 16.9.11
Betroffen seien vor allem die Orthopädie-Spezialisten. Das Wirtschaftsmagazin hat dazu Medartis und Mathys sowie einen Spitalausrüster befragt. Mehr
Bund öffnet Datenschleusen
Artikel SonntagsZeitung vom 11.9.11
Widerstang gegen systematische Herausgabe medizinischer Daten wächst. Mehr
DRG: Bund und Kantone für nationale Lösung
Medienmitteilung EDI, 25.8.11
Das Nein des Spitalverbandes H+ zu den Einführungsmodalitäten für die Fallpauschalen in den Spitälern hat keinen Einfluss auf das Inkrafttreten der neuen Spitalfinanzierung am 1. Januar 2012. Diese Meinung vertreten Gesundheitsminister Didier Burkhalter und die kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren. Die Modalitäten sollen jetzt in einer Verordnung des Bundesrates geregelt werden. Mehr
H+ Mitglieder lehnen nationale Ergänzungsvereinbarung zu Fallpauschalen ab
Medienmitteilung von H+ vom 15.08.2011
In einer Abstimmung haben die Mitglieder von H+ Die Spitäler der Schweiz eine Ergänzungsvereinbarung der nationalen Tarifpartner zur Einführung des Fallpauschalen-Systems SwissDRG abgelehnt. Bei einer hohen Stimmbeteiligung von 81 % sprachen sich drei Viertel der gewichteten Stimmen gegen den zäh verhandelten Kompromiss aus. Mehr
Die Raktion von santésuisse:
SwissDRG: Die Spitäler treten vom Vertrag mit santésuisse zurück
santésuisse nimmt zur Kenntnis, dass H+ von der gemeinsamen Vereinbarung über die Begleitmassnahmen zur Einführung von Fallpauschalen im Rahmen der neuen Spitalfinanzierung zurücktritt. santésuisse gelangt nun an den Bundesrat, damit er die wesentlichen Elemente der Vereinbarung für die ganze Schweiz als vollumfänglich verbindlich erklärt, damit eine einheitliche und für die Prämienzahler finanziell tragbareUmsetzung gewährleistet bleibt. Mehr
Bundesrat genehmigt die neue Tarifstruktur SwissDRG
Mitteilung des BAG vom 6.7.11
Der Bundesrat hat die neue Version 1.0 der Tarifstruktur SwissDRG für die Abgeltung der stationären Leistungen im Bereich der obligatorischen Krankenversicherung ge-nehmigt. Zudem haben die Tarifpartner am Vorabend weitere wesentliche Elemente vereinbart, die den Weg für eine reibungslose Einführung des neuen Spitalfinanzierungssystems ebnen. Mehr
DRG: Einigung zwischen Versicherern und Spitälern
Medienmitteilung, santésuisse, H+ vom 6. Juli 2011
santésuisse und H+ konnten sich auf eine gemeinsame Lösung für die Einführung der Fallpauschalen im Rahmen der neuen Spitalfinanzierung einigen. Die Vereinbarung bedarf noch der Zustimmung der Mitgliedspitäler von H+ und des Bundesrats. Mehr
Patientenversorgung ist nur mit Übergangsregelung gesichert
SÄZ, Erklärung der FMH von Mitte Juni 2011
Das Fallpauschalensystem SwissDRG weist – sieben Monate vor Einführung – nach wie vor Mängel auf. Der FMHZentralvorstand und Mitglieder der Delegiertenversammlung haben deshalb die nachfolgende Erklärung verfasst, die eine national einheitliche Übergangsregelung während dreier Jahre zur Abfederung von Systemverzerrungen fordert. Mehr
Fallpauschalen führten nicht zu vorzeitigen Entlassungen oder vermehrten Rehospitalisierungen
Medienmitteilung des Schweizerischen Gesundheitsobervatoriums vom 21.6.11
Eine neue Studie des Schweizerischen Gesundheits-observatoriums (Obsan) kommt zum Schluss, dass die bisher in den Schweizer Spitälern bereits eingeführten Fallpauschalen nicht zu Qualitätseinbussen geführt haben: Zu frühe Entlassungen der Patienten oder eine Zunahme von Rehospitalisierungen wegen ungenügender Versorgung konnten nicht festgestellt werden. Mehr
Spitalfinanzierung: Bundesrat lehnt zusätzliche Übergangsbestimmungen ab
Mitteilung vom Bundesrat und BAG vom 6.6.11
Die SGK-S schlägt zusätzliche Übergansbestimmungen im Bundesgesetz über die Krankenversicherung zur neuen Spitalfinanzierung vor. Demnach dürfen Prämienerhöhungen nicht mit Änderungen der Tarifstruktur oder der Finanzierungsaufteilung zwischen Kantonen und Krankenversicherern begründet werden. Der Bundesrat stimmt zwar mit der SGK-S überein, dass ein möglichst prämienneutraler Übergang anzustreben ist. Ihren Vorschlag lehnt er jedoch ab, da er nicht geeignet ist, die gewünschte Wirkung zu erzielen. Mehr
Keine medizinischen Daten auf Vorrat an die Krankenkassen
Medienmitteilung der FMH und H+ vom 31.5.11
Die von den Krankenkassen geforderte systematische Lieferung aller medizinischer Datensets mit der Spitalrechnung verletzt das Patienten- und Arztgeheimnis, verstösst gegen den Daten und Persönlichkeitsschutz und gegen das Prinzip der Verhältnismässigkeit. Zu diesen Schlussfolgerungen kommt ein neues Rechtsgutachten im Auftrag des Spitalverbandes H+ und der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH. Mehr
Patientenversorgung ist nur mit Übergangsregelung gesichert
Medienmittelung der Verbinung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) vom 30.5.11
Das Fallpauschalensystem, SwissDRG, hat – sieben Monate vor Einführung – nach wie vor Mängel. Deshalb fordern die Delegierten der FMH-Ärztekammer in einer Erklärung eine national einheitliche Übergangsregelung während dreier Jahre zur Abfederung von Systemverzerrungen. Einem DRG-Moratorium erteilt die Ärztekammer hingegen eine Absage. Mehr
SwissDRG: kein zusätzlicher Franken für Spitäler
Medienmitteilung der Spitäler der Schweiz, H+,27.5.11
Am 1. Januar 2012 tritt die neue Spitalfinanzierung in Kraft. Sie bringt das neue gesamtschweizerische System der Fallpauschalen. Damit steht ein riesiger Umbau der Spitalfinanzierung mit bedeutenden Verschiebungen der Finanzströme zwischen Kantonen und Krankenkassen bevor. Mehr
Neue Spitalfinanzierung: Bundesrat gibt grünes Licht für Wirkungsanalyse
Der Bundesrat und BAG, 25.05.2011
Um die Auswirkungen der neuen Spitalfinanzierung zu untersuchen, hat der Bundesrat heute die Durchführung einer entsprechenden Wirkungsanalyse gutgeheissen. Von 2012- 2018 sollen sechs wissenschaftliche Studien durchgeführt werden. Nach der Hälfte der Studiendauer sollen der weitere Bedarf und die Umsetzungsmöglichkeiten neu geprüft werden. Mehr
Spitalfinanzierung: Kantone warnen vor Überreaktionen
Medienmitteilung der GDK vom 16.5.11
Die kantonalen Gesundheitsdirektoren mahnen die Partner des Gesundheitswesens zur Besonnenheit. Die Umsetzung der neuen Spitalplanungen und der Spitalfinanzierung ist weitgehend auf Kurs. Die Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) weist den Vorschlag der Ständeratskommission für eine dringliche Gesetzesänderung als Überreaktion zurück. Dieser komme einem Wechsel der Räder am fahrenden Zug gleich und untergrabe die Rechtssicherheit. Den Kantonen wird die neue Spitalfinanzierung ab 2012 rund eine Milliarde Mehrkosten verursachen, die aus Steuergelder zu berappen sind. Mehr
Tarifstruktur beim Bundesrat eingereicht
Medienmitteilung der SwissDRG AG vom 5.5.11
SwissDRG AG hat Ende April die Einführungsversion der Fallpauschalen-Tarifstruktur 1.0 termingerecht beim Bundesrat zur Genehmigung eingereicht. Das eingereichte SwissDRG-Paket umfasst insgesamt gut tausend Fallgruppen, die in Zukunft im Sinne eines lernenden Systems jährlich weiterentwickelt werden... Die Abbildung von neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in das SwissDRG-Fallpauschalensystem ist gemäss Verwaltungsratsbeschluss „schnellstmöglich" zu gewährleisten. Mehr
Neue Spitalfinanzierung: Verteilschlüssel von 19 Kantonen führen zu Prämienerhöhungen
Pressemitteilung der santésuisse vom 3. Mai 2011
Vor diesem Hintergrund bestimmten die Kantone, wie hoch ihr Anteil an der Finanzierung der Fallpauschalen ab 1. Januar 2012 sein wird. Das neue Gesetz legt einen einheitlichen Verteilschlüssel fest. Demnach werden mindestens 55% der Fallpauschalen von den Kantonen finanziert, das heisst über Steuern, und höchstens 45% von den Krankenversicherern, das heisst über Prämien. Während einer Übergangsfrist von 5 Jahren können Kantone mit einem im schweizerischen Vergleich unterdurchschnittlichen Prämienniveau den Finanzierungsanteil auf 45% senken. 9 Kantone mussten den Kostenteiler bei mindestens 55% festsetzen. Einzig der Kanton Graubünden hat einen Verteilschlüssel gewählt, der die Prämienhöhe grundsätzlich nicht tangieren sollte. Mehr
Warnungen des Datenschützers
Neue Zürcher Zeitung, 27. April
Der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich blickt in seinem Tätigkeitsbericht besorgt auf die Einführung der Fallpauschalen in den Spitälern. Er sieht die Vertraulichkeit der Patientendaten in Gefahr. Auch das neue Pflegegesetz kritisiert er. Mehr
Der Streit um Patientendaten spitzt sich zu
Tages-Anzeiger, 23. April 2011
Das Bundesamt für Gesundheit kritisiert die Spitäler, die den Kassen die Patientendiagnosen nicht liefern wollen. Mehr
DRG - Der Rubel den Günstigsten
WoZ, 28.3.11
Laut der Gewerkschaft VPOD werde der mit der neuen Fallpauschale zunehmende Kostendruck auf die Spitäler sich sowohl auf die Patientinnen als auch auf Stellenanzahl, Ausbildung und Löhne des Gesundheitspersonais auswirken. Mehr
Ohne Zwischenstopp zur Fallpauschale
Zusammenfassung der Medienberichterstattung vom 22. März 2011 (d)
Die Fallpauschalen sollen erst eingeführt werden, wenn noch hängige Fragen geklärt sind. Dies verlangte ein dringliches Postulat, welches im Zürcher Kantonsrat behandelt wurde. Mehr
Die neue Spitalfinanzierung muss ein lernendes System sein
NZZ vom 21.3.11
Spitäler können mit der Konzentration auf ihre Fähigkeiten Gewinne erzielen. In Deutschland, wo DRG seit sieben Jahren flächendeckend angewandt wird, sehen Kliniken heute Vorteile im neuen System. Mehr
Schulterschluss von Berufs- und Personalverbänden, Spitälern und FMH
Medienmitteilung vom 16.3.11
An einer gemeinsamen Medienkonferenz haben Berufs- und Personalverbände im Gesundheitswesen, der Spitalverband H+ und die FMH eine entsprechende Erklärung unterzeichnet. Darin bekunden sie ihren Willen, gemeinsam dafür einzustehen, dass die Löhne und Arbeitsbedingungen und die Versorgungsqualität für die PatientInnen sowie die Aus- und Weiterbildung des Gesundheitspersonals unter dem neuen DRG-Finanzierungsmodus gesichert ist. Diese Erklärung wird auch von der kantonalen Gesundheitsdirektorenkonferenz GDK explizit begrüsst wird. Mehr
Neue Spitalfinanzierung kostet Milliarden
Kassensturz-Sendung vom 15.3.11
Die neue Spitalfinanzierung soll ab 2012 die Leistungen der Spitäler vergleichbar machen und mehr Wettbewerb bringen. «Kassensturz» zeigt jetzt, dafür bezahlen Steuer- und Prämienzahler einen hohen Preis. Die Krankenkassen rechnen mit 650 Millionen Mehrkosten für die Grundversicherten und die Kantone befürchten über 1,5 Milliarden Franken Zusatzkosten. Mehr; Link auf die Sendung
Diverses aus der Schweizerischen Ärztezeitung
SÄZ (Ausgabe 11):
- DRG-Profitabilitäts-Analysen als Management-Tool zur Steuerung der Spitalfinanzen. Mehr
- Die Einführung der leistungsbezogenen Fallpauschalen zu verschieben, ist nicht nur gesetzeswidrig, sondern auch überflüssig von Pierre-François Cuénoud, Mitglied des FMHZentralvorstands. Mehr
Für die Einführung der Fallpauschalen (DRG) am 1. Januar 2012 ist es zu früh! – Petition an den Zentralvorstand der FMH. Mehr
SÄZ (Ausgabe 10):
- Editorial: SwissDRG: Eine sorgfältig ausgearbeitete Tarifstruktur ist der Garant für Stabilität bei der bevorstehenden Reform der Spitalfinanzierung. Mehr
- SwissDRG: Ausschreibung für begleitende Untersuchung. Mehr
- «Eine Übergangsregelung ist für die Einführung von SwissDRG zwingend». Mehr
- SwissDRG: komplexe Prozeduren nachvollziehbar dokumentieren. Mehr
- DRGs – eine Chance für Spitäler. Mehr
Fallpauschalen: Begleitstudie über Leistungs- und Kostenverschiebungen
Medienmitteilung der FMH und Spitäler der Schweiz (H+) vom 09.03.11
Eine wissenschaftliche Untersuchung soll darüber Aufschluss geben, ob die Einführung von Fallpauschalen auf den 1.1.2012 zu Leistungs- und Kostenverschiebungen zwischen dem akutstationären und dem spital-/praxisambulanten Bereich führen wird. Die Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH und H+ Die Spitäler der Schweiz haben beschlossen, gemeinsam eine begleitende Studie zum Fallpauscha-len-System SwissDRG auszuschreiben. Mehr
Streitfall neue Spitalfinanzierung
NZZ vom 1.3.11
Viel Umsetzungsarbeit ist im Vorfeld von SwissDRG noch zu leisten, Preise sind auszuhandeln, die Abgeltung in bestimmten Bereichen zu klären, die Finanzierung der ärztlichen Weiterbildung zu sichern. Es herrscht Unsicherheit. Beat Straubhaar, Präsident des Netzwerks «diespitäler.be», befürwortet den Zeitpunkt der Einführung. Christian Hess, Chefarzt Medizin am Spital Affoltern, findet ihn verfrüht. Mehr
«Eine Übergangslösung ist unbedingt nötig»
Schweizer Versicherung vom 1.3.11
Der Präsident von SwissDRG, Carlo Conti, ist überzeugt, dass die Fallpauschalen 2012 eingeführt werden können. Denn sollten sich die Tarifpartner nicht einigen können, würden Bund oder Kantone die Tarife nach eigenem Ermessen festlegen. Mehr
Sorgen um die Patientendaten
NZZ-online, 25.2.11
Datenschützer warnen vor Problemen mit den Fallpauschalen. Mehr
Spitäler und Versicherer kritisieren Kanton
Der Bund, 25.2.11
Wenn ein Spital nur noch eine bestimmte Anzahl medizinischer Leistungen pro Jahr erbringen dürfte, sei dies problematisch, sagen Verantwortliche von bernischen Spitälern und Versicherern. Sie stellen die mit der Umstellung auf die Fallpauschale vorgesehene Fallmengensteuerung infrage. Mehr
Im Spital gibts keine Schontage mehr
Luzerner Zeitung, 2.2.11
2012 werden an den Spitälern Fallpauschalen eingeführt. Für Patienten bedeutet dies schnellere Diagnosen. Doch lassen sich damit auch die Kosten senken? Mehr
«Der Sparwahn kann gefährlich werden»
infonlinemed, 2.2.11
Kinderherz-Chirurg René Prêtre, Chefarzt am Kinderspital Zürich, über die Risiken der Fallpauschalen – und die Arroganz der Ärzte. Mehr
Baselland: Drei Kantonsspitäler fusionieren
Basler Medienberichte vom 27.1. bis 28.1.11
Die Baselbieter Regierung will die drei Kantonsspitäler Liestal, Bruderholz und Laufen fusionieren und als selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt in die Unabhängigkeit entlassen. Für das Personal wird eine innovative Lösung vorgeschlagen. Mehr
Bürgerliche Politiker kritisieren Kantone wegen Spitalplanung
Der Landbote, 28.1.11
Bürgerliche Politiker werfen den Kantonen vor, die Umsetzung dieser Gesetzesrevision - die zu mehr Wettbewerb im Spitalwesen führen soll - zu sabotieren. GDK-Präsident Pierre-Yves Maillard weist die Kritik zurück. Mehr
Kanton Zürich macht sich fit für neue Spitalfinanzierung
Top Online vom 28.1.11
Der Zürcher Gesundheitsdirektor würdigte an einer Medienkonferenz das neue Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetz, SPFG, als «Meilenstein für das Zürcher Gesundheitswesen». Wettbewerbsnahe Elemente würden gestärkt, die unternehmerische Freiheit der Spitäler vergrössert und drohende Kostensteigerungen eingedämmt. Mehr
Übergangsregelung für Wechsel zu DRG in Spitälern
NZZ online, 26.1. 2011
Die Ärzteschaft und der Präsident der Swiss DRG AG, Carlo Conti, wollen Überraschungen für Krankenkassenprämien und Budgets der Klinken vermeiden. Mehr
«Patienten werden auch künftig nicht blutend aus dem Spital geschickt»
Der Bund, 26.1.11
Beat Straubhaar, der Schweizer Pionier der Fallpauschalen, hält die Ängste vor dem grossen Systemwechsel für unbegründet. Mehr
SwissDRG: ein Jahr vor der Einführung
Schweizerische Ärztezeitung, Nr. 3 2011, Beatrix Meyer, Leiterin Tarifdienst FMH und Bereich SwissDRG
Im Zentrum des Berichts stehen die Verbesserung der Datenqualität der Spitäler, der Einbezug der Anlagenutzungskosten in das SwissDRG-System, das Aufzeigen des weiteren Vorgehens bezüglich der Tarifmodelle Psychiatrie und Rehabilitation sowie die Qualitätssicherung. Weiter werden in dieser Ausgabe die Zusatzentgelte thematisiert. Mehr
Anatomie der (stationären) Behandlungsprozesse
Schweizerische Ärztezeitung, Nr. 3 2011, Teil 3 der Reihe «DRG H60Z – aber bitte mit Differenzierung»
Die Artikelreihe behandelt die Besonderheit von Spitälern und medizinischen Prozessen sowie deren Bedeutung für Prozessoptimierungen mit Blick auf die DRG-Einführung. Der folgende Beitrag stellt eine Anatomie der Behandlungsprozesse in Spitälern und den dahinter liegenden Organisationsprinzipien vor. Mehr
Schneller aus dem Spital – aber wohin?
Basler Zeitung vom 15.1.2011
Mit der Einführung von Fallkostenpauschalen verdienen die Spitäler mehr, wenn sie die Patienten weniger lang betreuen müssen. Das Kantonsspital Laufen ist deswegen in die Kritik geraten. Mehr
Spitalplanung als öffentliche Aufgabe
NZZ vom 6. Januar 2011, Beitrag von Tomas Poledna, Titularprofessor an der Universität Zürich und Anwalt, und Philipp do Canto, Anwalt und ehemaliges Mitglied im Gemischten Ausschuss des Bilateralen Beschaffungsabkommens
Bis Ende 2011 müssen die Kantone ihre Spitalplanung abschliessen. Die Verfahren zur Auswahl der Spitäler sind nicht vorgeschrieben. Auch im Hinblick auf die Einführung von Swiss DRG plädieren die beiden Autoren zwecks Sicherstellung der stationären Versorgung für öffentliche Ausschreibungen nach Vergaberecht. Mehr
Ein neues Zeitalter für die Spitalfinanzierung
NZZ vom 6. Januar 2011, Beitrag von Dr. med. Michael Dieckmann und Ralph Sattler, Beide Partner der Unternehmensberatung H Focus AG, Baar
Wenn 2012 das Fallpauschalen-Regime beginnt, werden Spitäler beim Investieren, beispielsweise von Bauprojekten, neue Rahmenbedingungen haben. Die Autoren lenken den Blick im Folgenden auf den ambulanten Teil, der besser auf den Wettbewerb auszurichten sein wird. Mehr
Schweizer Fallpauschalen-System auf Kurs
Medienmitteilung der SwissDRG vom 4.1.2011
„Wir haben unsere Hausaufgaben termingerecht erledigt, die uns der Bundesrat als Auflage für die Genehmigung der Tarifversion aufgegeben hat. Die ausführliche Eingabe ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Einführung des neuen Fallpauschalen-Systems am 1. Januar 2012", erklärt Carlo Conti, Verwaltungsratspräsident der SwissDRG AG. Mehr
