Aktuelles

Dienstag, 13.Juli 2010

Die Medizinprodukteverordnung ist aufgrund der Verordnung zur Bereinigung des sektoriellen...

Donnerstag, 17.Juni 2010

Der Ständerat hat am 15.06.2010 die Vorlage des Bundesrates zur 6. IV-Revision angenommen.

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Mittwoch, 02.Juni 2010

Der neue Code of Business Conduct des FASMED wurde am 26. Mai 2010 von der...

FAQ Medizinaltechnik

Welche Rolle hat die MedTech-Branche im Versorgungsprozess?

Interessant ist die Analyse der Leistungen, die die Medizintechnik innerhalb des Gesundheitsversorgungsfeldes erbringt: Mit ihren Produkten trägt sie zur kontinuierlichen Versorgung bei, nimmt nahe am medizinischen und pflegenden Personal wichtige Impulse für Innovation auf und ist – wie jede Industrie – motiviert, Prozesse und Produkte zu optimieren. In der Interaktion mit dem Markt bildet die Medizintechnik aber auch die Anwender aus, stellt Produkte und ganze Systeme in Konsignation zur Verfügung, unterstützt klinische Studien und finanziert unter dem Gesichtspunkt Forschung, Ausbildung oder Lehre Stellen in den Organisationen der grossen öffentlichen Leistungserbringer, teils direkt, teils über Stiftungen oder Spenden. Im Zusammenhang mit den Szenarien der wirtschaflichen Landesversorgung (z.B. Pandemie, Trockenheit, Bioterrorismus, Unterbruch der Zufuhr von Medizinprodukten aus dem Ausland aus politischen oder praktischen Gründen) wird klar, welche Bedeutung der MedTech im Alltag zukommt.

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Medizinaltechnik

Was ist unter Medizinaltechnik zu verstehen?

Neben dem erwähnten Begriff werden auch die Ausdrücke MedTech, Medizintechnik oder Medizinaltechnologie verwendet. Eine offizielle Definition der Begriffe existiert in der Schweiz nicht. Der Dachverband der Branche, FASMED, verwendet folgende Umschreibung:  „Die MedTech ist jener Teil der Life Sciences, der die Erforschung, Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Geräten oder Systemen für diagnostische und therapeutische Zwecke bei Mensch und Tier umfasst.“

MedTech-Unternehmen sind Firmen, die sich aktiv mit Medizintechnik auseinandersetzen. Unter Medizintechnik-Unternehmen im weiteren Sinn werden sämtliche in irgendeiner Art und Weise an der Herstellung des Endprodukts beteiligten Firmen verstanden, also auch Zulieferer, während der Begriff i.e.S. nur die Endproduktehersteller/-vertreiber umfasst.

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Wie ist die Medtech-Branche strukturiert?

Die MedTech-Branche ist hoch heterogen und entsprechend fragmentiert. Die Mehrheit der MedTech-Firmen stammt aus dem KMU-Segment. Rund zwei Drittel der Branchenmitglieder setzen pro Jahr weniger als 10 Mio. Franken um. Gleichzeitig überschreiten jedoch nur 65% die Gewinnschwelle. Vor allem jüngere Unternehmen, sogenannte Start-up‘s, kämpfen mit hohen Fixkosten und schreiben rote Zahlen. Der Markteintritt für innovative Lösungen ist im regulierten Gesundheitsversorgungssystem komplex. Die schweizerischen MedTech-Exporte sind insbesondere ab Mitte der 90er Jahre markant schneller gewachsen als das Total der Exporte. Deutschland und die USA sind die mit Abstand wichtigsten Absatzmärkte für Schweizer MedTech-Produkte. 

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Welche Branchensegmente gibt es?

Die Branchensegmente reichen von Herstellern über Zulieferer bis hin zu Handels- und Dienstleistungsfirmen, von Verbrauchsgütern wie Pflaster oder Kontaktlinsen, von Hilfsmitteln wie Rollstühlen über Investitionsgüter wie Laborautomaten, Implantate bis zu Grossgeräten der bildgebenden Diagnostik und physikalischer Therapie. Bei Implantaten (Orthopädie und Zahnprothetik), Hörgeräten, Einrichtungen für Diagnostik und Laborinstrumenten sowie Systemen zur minimalinvasiven Chirurgie sind Schweizer Unternehmen international führend.

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