Aktuelles

Mittwoch, 16.Mai 2012

Bundesrat Berset geht in die Offensive; andere Re-Aktionen aus Politik & Wirtschaft.

Donnerstag, 10.Mai 2012

Das Spitalfinanzierungsgesetz kommt in Zürich an die Urne; Privatspitäler wollen klagen.

Donnerstag, 03.Mai 2012

Der Versicherer hält Tausende Spitalrechnungen wegen der neuen Fallpauschale zurück.

Dienstag, 01.Mai 2012

«10vor10» zum Zulassungsverfahren, u.a. mit FASMED-Generalsekretär Melchior Buchs.

FASMED neu in der Eidgenössischen Kommission für allgemeine Leistungen und Grundfragen

Bern, 2.2.12 - Seit Januar 2012 hat der Schweizerische Dachverband der Medizintechnik einen Sitz in der Eidgenössischen Kommission für Leistungen und Grundsatzfragen, ELGK innerhalb des EDI. Dort vertritt Melchior Buchs ab sofort als Mitglied aktiv die Interessen und Belange der Medtech-Industrie. Der FASMED-Generalsekretär wurde vom Bundesrat bis Ende 2015 in diese Funktion gewählt: „Damit können wir unsere Positionen direkter einbringen als bisher“, erklärt er.

Sein Engagement im Bereich „Leistung und Vergütung“ unterstreicht der FASMED auch durch die Mitgliedschaft in der „Eidgenössischen Kommission für Analysen, Mittel und Gegenstände“ (EAMGK), wo er durch Regula Müller, Geschäftsleitungsmitglied bei B. Braun Medical AG, und neu durch Peter Jäggi, Mitglied der Geschäftsleitung bei Roche Diagnostics Schweiz, gleich zweifach vertreten ist.

Anforderungen an den Verband gestiegen

Mit dem steigenden Kostendruck im Gesundheitswesen und den zunehmenden Regulierungen durch die Behörden sind in den letzten Jahren auch die Anforderungen an die Branche und an den Verband gestiegen. Ausgewählte Vertreter von Mitgliederfirmen kümmern sich verstärkt um spezifische Themen rund um „Leistung und Vergütung“ wie SwissDRG und HTA (Health Technologie Assessment) sowie MiGeL (Mittel- und Gegenständeliste).

So setzt sich der FASMED für die Sicherstellung der Finanzierung von Innovationen wie auch Investitionen (Anlagenutzungskostenzugschlag) unter dem neuen Fallpauschalen-System SwissDRG ein. Weiter möchte sich der Verband aktiv in die Diskussion um die Schaffung einer effektiven nationalen HTA-Agentur einbringen, damit die Eigenheiten sowie Zulassungs- und Vergütungsprozesse neuer Medtech-Produkte beim Marktzutritt berücksichtigt werden. Und für Medtech-Produkte aus der MiGeL erarbeiten Verbandsmitglieder angesichts der bevorstehenden Revision Lösungsvorschläge für ein neues Vergütungssystem.

Neue Arbeitsgruppen rund um MiGeL

Um weiteren Preissenkungen in der MiGeL wirkungsvoll zu begegnen, haben Hersteller von Blutzuckermessstreifen und -geräten mit "Diabetes Selbstmanagement" sowie Anbieter aus dem Bereich der Stoma- und Kontinenz-Versorgung je eine Arbeitsgruppe gebildet. Ziel ist, angesichts der laufenden Sparmassnahmen die hohe Versorgungsqualität in der Schweiz zu gewährleisten, die Eigenverantwortung der Patienten zu stärken, die Prävention zu fördern und damit wiederum das Gesundheitswesen zu entlasten.

Für Rückfragen:

Dr. Melchior Buchs

Generalsekretär FASMED

Tel. 079 415 88 28

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Über FASMED

Ziel des Dachverbands der Schweizerischen Medizintechnik ist die Förderung einer qualitativ hochstehenden, wirtschaftlichen und sozialverträglichen medizinischen Versorgung. Zusammen mit seinen fünf Sektionen vertritt FASMED aktiv die Interessen und Belange seiner zurzeit rund 250 Mitglieder: Damit sich die Medtech-Firmen optimal entfalten und ihren Beitrag zum medizinischen Fortschritt leisten können, setzt sich der Verband für den Erhalt und die Förderung marktwirtschaftlicher Strukturen im Schweizer Gesundheitswesen ein. Unter anderem informiert und berät er in fachspezifischen, wirtschaftspolitischen sowie juristischen Fragen. Dazu pflegt FASMED gezielte Kontakte zu den politischen Behörden, zur Verwaltung und zu den Partnern wie Ärzten, Spitälern und Krankenkassen im Inland.