Aktuelles
Bundesrat Berset geht in die Offensive; andere Re-Aktionen aus Politik & Wirtschaft.
Das Spitalfinanzierungsgesetz kommt in Zürich an die Urne; Privatspitäler wollen klagen.
Der Versicherer hält Tausende Spitalrechnungen wegen der neuen Fallpauschale zurück.
«10vor10» zum Zulassungsverfahren, u.a. mit FASMED-Generalsekretär Melchior Buchs.
Hohe fachliche Kompetenz und Präzision
Aufgrund ihrer Herkunft und vielfältigen Struktur bietet die Medtech-Branche attraktive Arbeitsplätze in einem hochmodernen Umfeld. Für Planung, Entwicklung und Betrieb medizintechnischer Produkte und Geräte haben sich verschiedenste Berufsbilder herausgebildet. Die «klassische» Palette reicht vom Orthopädie- über den Dentaltechniker bis zum Hörgeräteakustiker. Der wissenschaftliche und technologische Fortschritt bringt immer mehr Spezialisten und neue Berufe hervor. Neben den eigentlichen «Kernbereichen» gibt es auch andere interessante Berufsfelder der Medizintechnik: zum Beispiel in Ingenieurbüros, in der Forschung, in der Beratung oder in Konformitätsbewertungsstellen.
Die Medizintechnik kombiniert akademisches Wissen mit technischem Knowhow und handwerklichem Geschick. Weiter charakteristisch für diese Branche ist der hohe Grad an Komplexität der Produkte. All dies verlangt eine sehr hohe fachliche Kompetenz sowie Präzision und setzt das Zusammenspiel verschiedenster Berufsgruppen voraus. Daher sind hier Ingenieure, Ärzte, Naturwissenschafter und Informatiker zu finden. Eine eigentliche Ausbildung zum Medizintechniker gibt es nicht. Doch immer mehr Schweizer Universitäten und Fachhochschulen bieten berufsbegleitende Studienfächer, Weiterbildungen und Spezialkurse zu Themen in der Medizintechnik an.
Von der Berufslehre bis zum Hochschulabschluss
Das Qualifikationsniveau ist in der ganzen Branche überdurchschnittlich hoch. Bei den Hochschulabschlüssen liegen laut Studie die Medtech-Hersteller, der Grosshandel und Vertrieb sowie die Medtech-Dienstleister an der Spitze. Die höhere Berufsbildung hat bei den Hörgeräteakustikern den höchsten Stellenwert. Bei den Dentallaboren sowie Orthopädietechnikern steht wiederum ein Lehrabschluss im Vordergrund. Entsprechend hoch ist hier der Anteil an Lehrlingen. Bei den Angestellten dieser beiden Segmente herrscht zudem ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern. Mit einem Anteil von über 60 Prozent sind bei den Hörgeräteakustikern am meisten Mitarbeiterinnen beschäftigt.

