Aktuelles
Bundesrat Berset geht in die Offensive; andere Re-Aktionen aus Politik & Wirtschaft.
Das Spitalfinanzierungsgesetz kommt in Zürich an die Urne; Privatspitäler wollen klagen.
Der Versicherer hält Tausende Spitalrechnungen wegen der neuen Fallpauschale zurück.
«10vor10» zum Zulassungsverfahren, u.a. mit FASMED-Generalsekretär Melchior Buchs.
90 Prozent der Produkte exportiert
Das Umsatzwachstum der Medizintechnik in der Schweiz ist zur Hauptsache durch den Export getrieben. So erwirtschaften die Hersteller gut 90 Prozent ihrer Umsätze über die Ausfuhren. Mittlerweile trägt die Medtech-Branche beachtliche 5 Prozent zu den Schweizer Warenexporten und 3.2 Prozent zu den Gesamtexporten bei.
Dieser Anteil ist deutlich höher als ihr direkter Beitrag zum Bruttoinlandprodukt und damit ein weiteres Zeichen für die internationale Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Medizintechnik.
International führend
Beim Aussenhandel schneidet die Schweizer Medtech-Branche auch im internationalen Vergleich überdurchschnittlich gut ab. Nur noch Deutschland und Irland haben in Europa einen ähnlich grossen Exportüberschuss bei den medizinischen Produkten.
Wegen ihrer hohen Innovationskraft, Qualität und Präzision sind die medizinischen Produkte aus der Schweiz im Ausland sehr gefragt. Bei den Implantaten, Hörgeräten, diagnostischen Messgeräten und Laborinstrumenten sowie bei den Systemen minimalinvasiver Chirurgie sind Schweizer Medtech-Unternehmen laut Osec international führend. Deutschland und die USA rangieren als Absatzmärkte an vorderster Stelle. Aber auch die Golfstaaten, Indien und Kanada gewinnen immer mehr an Bedeutung.

