Aktuelles
Bundesrat Berset geht in die Offensive; andere Re-Aktionen aus Politik & Wirtschaft.
Das Spitalfinanzierungsgesetz kommt in Zürich an die Urne; Privatspitäler wollen klagen.
Der Versicherer hält Tausende Spitalrechnungen wegen der neuen Fallpauschale zurück.
«10vor10» zum Zulassungsverfahren, u.a. mit FASMED-Generalsekretär Melchior Buchs.
Umsätze und Ausfuhren verdoppelt
Der Medizintechnik geht die Arbeit nie aus. Ganz im Gegenteil: Die Bevölkerung wird immer älter und der Lebensstandard immer höher. Damit steigt auch die Nachfrage nach medizintechnischen Leistungen. Zusätzlich begünstigt auch der medizinische Fortschritt ein konstantes Wachstum.
Daher entpuppt sich die Medizintechnik im Vergleich zu anderen Branchen als äusserst stabil und krisenfest. Der Beweis: Im gesamtwirtschaftlich schwierigen Jahr 2008 verzeichnen praktisch alle Medtech-Unternehmen Wachstumsraten von 7 bis 14 Prozent. Zwischen 2001 und 2008 haben sich die Umsätze der Hersteller mehr als verdoppelt und sind beim Grosshandel um 80 Prozent gestiegen.
Beim Export verläuft die Entwicklung seit geraumer Zeit ungebremst: So haben sich die Ausfuhren seit 2001 um 109 Prozent auf 9.6 Milliarden Franken erhöht. Bei den Implantaten und Prothesen ist das Wachstum mit 180 Prozent am höchsten. Währenddessen sind die gesamtschweizerischen Warenausfuhren lediglich um 57 Prozent gestiegen.
In derselben Zeit haben die Medtech-Importe mit 84 Prozent deutlich weniger stark zugenommen. Einzig bei den Implantaten und Prothesen beträgt hier das Wachstum 149 Prozent. Bei allen Produkten überwiegen die Exporte jedoch erheblich. Damit hat sich der Beitrag der Medizintechnik zum Überschuss in der Schweizer Handelsbilanz deutlich erhöht.
Besonders markant ist diese Tendenz bei den Herzschrittmachern und bei den orthopädischen Erzeugnissen.


