Aktuelles
Bundesrat Berset geht in die Offensive; andere Re-Aktionen aus Politik & Wirtschaft.
Das Spitalfinanzierungsgesetz kommt in Zürich an die Urne; Privatspitäler wollen klagen.
Der Versicherer hält Tausende Spitalrechnungen wegen der neuen Fallpauschale zurück.
«10vor10» zum Zulassungsverfahren, u.a. mit FASMED-Generalsekretär Melchior Buchs.
Hohe Ausgaben für Forschung und Entwicklung
Das hohe Bildungs- und Forschungsniveau in der Schweiz begünstigt die Innovationskraft der Branche. Viele Schweizer Medtech-Firmen unterhalten eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Internationale Konzerne wie Medtronic und Zimmer haben die Schweiz als ihren bevorzugten F&E-Standort gewählt. Insgesamt investieren Unternehmen der Medizintechnik in der Schweiz jährlich mehrere Hundert Millionen Schweizer Franken in die Forschung und Entwicklung. Laut einer Studie des Schweizer Medical Cluster verwenden die Medtech-Hersteller dafür durchschnittlich rund zwölf Prozent ihres Umsatzes.
Zusammenarbeit mit Hochschulen
Ein Grossteil der Unternehmen engagiert sich in Kooperationsprojekten mit Industriepartnern oder Hochschulen. Hier setzt die KTI an: Die Förderagentur des Bundes für Innovation bietet einerseits individuelles Coaching für Start-ups und unterstützt andererseits die Zusammenarbeit sowie den Wissenstransfer zwischen den Bildungsinstitutionen und der Medizintechnik. Seit Beginn ihrer KTI Medtech-Initiative 1997 hat sich die Zahl der bewilligten Fördergesuche von damals 3 auf 43 im Jahr 2009 erhöht. In den letzten zwölf Jahren haben KTI und Industrie insgesamt gegen 250 Millionen Franken in 235 Projekte investiert. Einmal pro Jahr wird ein besonders herausragendes Forschungsvorhaben mit dem KTI Medtech-Award ausgezeichnet.

